Die Zofe III
7
Am nächsten Tag tauschten wir die Adressen. Danach schrieben wir uns den ganzen Tag.
Ich erfuhr viel über sie. Und auch, was sie mit den meisten Herren macht. Dinge, bei denen mir teilweise flau im Magen wurde. Das Anpissen war da noch harmlos. Sehr viel erfuhr ich. Sie müsse keinem Job nachgehen, sie hat einiges geerbt. Und das mit der Domina ist wirklich ihr Ding. Kein Hobby. Kein Spiel. Ihr Kern.
Der junge Mann von der Klippe war ein Bekannter. Ihr Stecher für die Zeit im Urlaub. Sie genießt seine Jugend und seinen potenten Schwanz. Ach ja – und er steht darauf, von ihr angepisst zu werden.
Sie sagte auch, sehr viele Männer stünden darauf. Ich muss Thomas dringend fragen.
Wir verabreden uns für Ende der Woche. Sie fragte, ob ich mit der Bahn kommen könne. Auf meine Frage warum wischte sie es mehr oder weniger vom Tisch. Sie wolle danach noch einen trinken mit mir und würde mich nach Hause fahren.
Am Donnerstag kam ein Päckchen per Express.
Absender: Susanne von der Hofweide.
Ich kenne weder eine Susanne noch eine Hofweide. Neugierig riss ich das Papier auf.
Zuerst der Brief.
Liebes kleines Fötzchen,
ich freue mich schon auf morgen.
Ich träume die ganze Zeit davon, deine kleine Fotze zu lecken.
Da sie genauso nass sein soll wie im Flieger, folgende Anweisung:
Du wirst dir die Kugel tief in die Fotze schieben. Danach den mitgeschickten Slip anziehen.
Dank der Kugel soll die Feuchtigkeit angeregt werden und fließen.
Ich griff erneut ins Päckchen. Eine Art Metallkugel mit Bändchen. Sie sah schwerer aus, als sie war. Durchmesser ungefähr drei Zentimeter. Kühl in der Hand. Ich schüttelte sie. Nichts.
Als Nächstes ein schwarzer Slip. Fühlte sich an wie Latex, roch aber nicht nach Gummi. Ich war mir sicher: Er ist wasserdicht. Ich würde wirklich wegschwimmen.
Schon beim Lesen stellte sich mein Körper um. Die Fotze wurde nass, die Lippen schwollen, die Warzen bohrten sich ins Kleid. Mir war bewusst: Morgen würde ich Sex mit dieser Wahnsinnsfrau haben.
Und ich wollte es.
Freitagmittag. Ich machte mich fertig. Dusche. Ihr Parfüm am Hals, zwischen den Titten, ganz leicht am Innenschenkel. Vor dem Schrank überlegte ich. Es sollte sexy sein.
Die Wahl fiel auf das schwarze Spitzenkorsett, schwarze Strümpfe, ihren Gummi-Slip, der keiner war. Darüber ein schlichtes schwarzes Kleid. Im Spiegel sah ich die Wespentaille und war zufrieden.
Bevor der Slip drüberkam, führte ich die silberne Kugel ein. Gleitgel brauchte ich nicht. Seit der Dusche war ich feucht. Sie glitt rein, das Bändchen blieb außen.
Ich horchte in mich. Nichts. Nur ein Fremdkörper. Fremd und still.
Selbst auf der Treppe nach unten passierte nichts, außer dass die Schwerkraft sie leicht nach unten zog. Weil ich eng bin, blieb sie, wo sie war.
Höhere Sandalen. Highheels hatte ich kurz überlegt – in der Bahn? Nein.
Auf dem Weg zur Haltestelle. Da. Ein ganz kurzer elektrischer Schlag. Mehr ein Kitzeln.
Macht die Kugel doch was?
An der Haltestelle: Bahn in drei Minuten. Und da schon wieder. Diesmal länger. Es zeigte Wirkung. Die Möse schwoll an. Die Warzen standen deutlich unter dem Kleid.
Ich stieg ein. Kein Sitzplatz. Hand in die Schlaufe. Ein junger Kerl musterte mich von unten bis oben und hatte die Frechheit, wohlwollend zu nicken.
In diesem Moment fing die Kugel erneut an.
Ich musste aufpassen, dass ich nicht stöhnte.
Kennt ihr das? Man kratzt sich – und um das Gefühl zu verstärken, muss man härter kratzen. Genau so. Nur dass die Kugel einfach aufhörte.
Kurz vor dem Umsteigen noch einmal, ein Stück länger.
Beim Aussteigen war ich froh, dass der Slip dicht hielt. Unauffällig strich die Hand darüber. Unter der glatten Schicht schwamm es auf meiner Haut.
Die nächste Bahn Richtung Nobelviertel war nicht ganz so voll. Ein Sitz neben einer älteren Frau. Kaum saß ich, ging das Teil wieder los. Und diesmal vibrierte es.
Ich hatte das Gefühl, es hört nicht mehr auf. Den Kopf in die Armbeuge, atmen, zählen, nicht kommen. Das Ding brachte mich um den Verstand.
Ich stand kurz davor. In der Bahn.
Dann hörte es auf.
Die Frau streichelte mir beinahe mitleidig über den Arm.
„Ähm. Wir waren gestern beim Chinesen. Es ist mir nicht bekommen.“
„Ja, das passiert öfter.“
Gott sei Dank nur noch zwei Haltestellen.
Plötzlich fing das Ding erst richtig an. Ich stöhnte in die Armbeuge. Konnte es nicht verhindern. Der Höhepunkt rollte an und ließ sich nicht aufhalten.
Die Frau strich mir über den Kopf.
„Mädchen, Sie sollten zum Arzt gehen.“
Ich nickte nur.
Beim Aussteigen gluckerte es im Slip. Warm. Viel. Jeder Schritt ein nasses Geräusch, das nur ich hörte.
Ich prüfte noch einmal die Adresse. Nein. Diese weiße Villa war richtig.
Ich schellte.
„Komm rein.“
Die Tür summt auf. Ein parkähnlicher Weg. Kies unter den Sandalen. Der Slip voll. Die Kugel still, als hätte sie ihre Arbeit getan.
Sie steht im Portal und lächelt.
Die schwarzen Haare offen. Nicht der Dutt aus dem Flieger. Weicher. Und trotzdem diese Strenge im Blick.
Umwerfend.
„Da bist du ja“, sagt sie nur. „Mein kleines Fötzchen. komm rein. Ich will riechen, ob du brav warst.“
8
Sie breitet die Arme aus und zieht mich an sich. Die Lippen berühren sich nur kurz – dann springt der Funke rüber, als hätte der Flieger nie geendet. Ihre Hände liegen auf meinem Po, fest, besitzergreifend. Die rechte wandert langsam nach oben, bleibt einen Herzschlag am Übergang zum Korsett hängen, als würde sie nachprüfen, was sie schon weiß. Dann in meinen Nacken. Sie presst unsere Münder aufeinander, tiefer, länger.
„Ich hab’s gewusst. Der Duft passt perfekt zu dir.“
„Ja. Danke nochmal.“
„Hab ich da ein Korsett gespürt? Das will ich gleich sehen. Komm rein.“
Ich folge ihr. Eine breite weiße Treppe nach oben. Eine nach unten. Sie deutet nach unten.
„Da ist mein Verlies. Also mein SM-Studio. Zeig ich dir gleich.“
Zuerst das Wohnzimmer, Hell, hat Still und Teuer.
Sie sieht mich an, von den Sandalen bis zum Ausschnitt.
„Mein Gott, siehst du schön aus.“
„Du aber auch. Besonders die offenen Haare.“
Sie reicht mir Sekt. Die Gläser klingen.
„Hattest du eine angenehme Anreise?“
„Du hinterhältiges Luder“, schimpfe ich, und es kommt weicher, als ich will. „Ich bin in der Bahn gekommen. Eine ältere Frau wollte mich schon zum Arzt schicken.“
Wir lachen beide. Mir wird heiß. Der Slip klebt.
„Ich schwimm weg. Viel Spaß gleich.“
„Mmmh. Komm.“
Sie deutet die Treppe hinunter. Der Ton ändert sich, ohne dass sie die Stimme hebt.
„Aber – auch für dich gilt: Entweder ich sag dir, was du anziehst. Oder du bist nackt. Denk dran. Hier gehörst du mir.“
Ich muss schlucken. Auf einmal ist sie dermaßen herrisch. Nicht die Frau vom Felsen. Nicht die mit dem Sekt. Die vom Zettel.
Ich lasse das Kleid über die Schultern rutschen. Es fällt auf den Teppich. Ich stehe in Dessous vor ihr: schwarzes Spitzenkorsett, Strümpfe, ihr wasserdichter Slip, darunter die Kugel und alles, was die Bahn aus mir geholt hat.
Sie betrachtet mich mit Wohlwollen, langsam, als hätte sie Zeit.
„Das Korsett und die Strümpfe auch?“
„Auf keinen Fall.“
Ihre Hand greift zwischen meine Beine. Der Slip flutscht. Alles nass da drunter, warm, viel.
„Ohhh. Bist du nass.“
Sie zieht mich zur Treppe. Ihre Highheels klappern bei jedem Schritt. Viele Stufen. Der schwarze Bleistiftrock erlaubt keine großen Schritte. Weiße Bluse, darunter ihre Titten, fest, schön – in jeder Warze ein Stab-Piercing, das sich bei jeder Bewegung unter dem Stoff abzeichnet.
Unten ein langer Gang. Türen rechts und links.
Der erste Raum, in den sie mich führt, sei der Standardraum, sagt sie.
Ein massives Himmelbett. Dunkles Holz, Pfosten mit Ringen, Bänder, mehrere Möglichkeiten, jemanden festzulegen, ohne dass er noch eine Wahl hat. Ein Pranger. Ein Andreaskreuz an der Wand. Stangen an Ketten von der Decke. Und ein sehr interessanter Bock: gepolstert, vier Knieauflagen, oben eine schmale Fläche für den Bauch.
Lydia sieht, wo mein Blick hängen bleibt.
„Komm. Knie dich hier rechts und links auf die Polster und leg den Körper oben ab.“
Zögerlich klettere ich auf den Bock. Auf allen vieren. Der Po oben. Die Titten schwer nach unten. Der Slip spannt. Die Kugel sitzt.
Von einer Anrichte nimmt sie vier schwarze Bänder – Manschetten, dick, mit Metallringen. Flink legt sie sie um Hand- und Fußgelenke. Ein Klicken. Dann Karabiner. Am Bock. Fest.
Ich zucke. Kann die Knie nicht mehr schließen. Kann nicht runter.
„Ich hab doch gesagt, du bist mein Fötzchen.“ Ihre Stimme ist nah am Ohr. „Und jetzt kann ich mit dir machen, was ich will.“
Zur Untermalung greift sie von vorn unter mich, fasst die Titten, die schwer baumeln, und zieht an den Warzen.
„Autsch… ooooh ja.“
Das Autsch und das Ja kommen aus demselben Mund.
„Ja. So gefällst du mir.“
Sie löst die Karabiner wieder. Ein Klicken nach dem anderen. Ich schaue sie enttäuscht an. Der Körper ist schon weiter als der Kopf. Er wollte bleiben.
„Ich will dir erst alles zeigen.“ Ein kurzes Lächeln. „Und nun an das Andreaskreuz.“
Dabei schlägt sie mir mit der flachen Hand auf den Arsch. Hart. Genau.
„Aua. Oh, schon gut“, jammerte ich.
Klatsch. Der zweite Schlag sitzt tiefer. Der brennt.
„Das heißt: Ja, meine Herrin. Oder: Ja, meine Herrin Lydia. Haben wir uns verstanden?“
Mein Hintern brennt. Die Fotze läuft weiter aus, als hätte der Schlag einen Hahn aufgedreht.
„Ja.“
Und merke nicht, dass das schon wieder ein Fehler ist.
Sie zeigt auf das Kreuz. Ich bewege mich langsam darauf zu, die Beine weich, der Po heiß.
„Andersherum“, kommt es barsch.
Bauch nach außen. Rücken ans Holz. Arme hoch. Beine auseinander. Wieder Manschetten. Wieder Karabiner. Ich hänge. Offen.
Sie klappt die Brustklappen des Korsetts runter. Meine Titten fallen frei, schwer, die Warzen hart. Sie knabbert kurz an jeder, Zähne, Zunge, nur einen Atemzug.
„Mmmh. Ja.“
Plötzlich liegt eine Gerte in ihrer Hand. Am Ende ein kleines Lederpaddel. Sie streift damit über die Warzen. Hin. Her. Kaum Druck. Ich fange an zu zittern.
„Ich hatte gesagt: Ja, Herrin.“
Sie kratzt mit der Kante des Paddels über eine Warze. Dann holt sie aus und schlägt oberhalb auf die Titte.
Der Schmerz schießt ins Gehirn – und erstaunlicherweise breitet sich dahinter Wohlbefinden im ganzen Körper aus. Warm. Breit. Wie nach dem ersten Orgasmus im Flieger, nur schärfer.
Jetzt die andere. Wieder das Feuerwerk. Wieder dieser falsche, richtige Frieden.
Die Gerte wandert nach unten. Legt sich auf den Kitzler, nur der Lederschnabel, durch den nassen Slip. Ich zittere. Kann trotzdem nicht erwarten.
„Ja, meine Herrin Lydia“, kommt über meine Lippen.
„Ja, habe ich verstanden – oder ja, schlag mich?“
„Beides, meine Herrin.“
Lydia holt aus und schlägt ganz leicht zu. Kaum ein Laut. Es reicht. Ein erneutes Feuerwerk im Kopf, eng, hell, kurz vorm Kippen.
Sie küsst michTief. Besitz.
„Ich wusste es.“
Dann bindet sie mich wieder los.
Enttäuscht stelle ich fest, dass der Schlag gefehlt hat, der mich über die Kante geschoben hätte. Ich wäre unter ihren Schlägen gekommen. Sicher.
„Fötzchen. Wir gehen weiter.“
Ich will die Korsettschalen hochklappen. Sie hebt nur die Gerte. Eine Drohung, kein Schlag.
Also gehe ich hinterher mit frei baumelnden Titten. Jeder Schritt bewegt sie. Jeder Schritt erinnert mich daran, wem ich gerade gehöre.
Nächster Raum. Mir schlägt Geruch entgegen. Gummi, Puder..
„Das ist meine Gummizelle.“
In der Mitte ein rundes Bett, bezogen mit etwas, das wie nasse Haut glänzt. An einer Wand Ganzanzüge, Schwarz. Gummiwäsche. Masken. Ein Schrank halb offen.
„Ich liebe Latex. Am liebsten hätte ich dir einen Latexslip geschickt. Aber damit kommt nicht jeder zurecht. Deshalb dieser.“
Sie greift erneut zwischen meine Beine. Der Stoff flutscht. Ihre Finger bleiben, streichen, prüfen.
„Oh. Das fühlt sich so geil an.“ Eine Pause. Der Blick hebt sich. „Ich werde dich noch zu einer Gummizofe ausbilden.“
Die Kugel sitzt. Der Slip hält. Und irgendwo zwischen Stolz und Angst merke ich: Ich nicke schon, bevor ich ja gesagt habe.
9
Der nächste Raum war ein geräumiges Bad. Fliesen bis unter die Decke, Boden leicht zum Ablauf geneigt, Haken, Ösen, mehrere Punkte, um jemanden festzubinden, ohne dass er noch einen Schritt machen kann. In einer Ecke stand eine Toilette aus Acrylglas. Durchsichtig. Davor ein Loch, groß genug für einen Kopf.
Lydia tippt mit dem lackierten Nagel gegen den Rand, ganz sachlich, als erklärte sie ein Gästezimmer.
„Da spende ich den Sklaven meinen Natursekt. Manche möchten auch, dass ich furze.“
Ich schüttle mich. Eine bizarre Welt. Gleichzeitig fallen mir ihre Worte wieder ein: Viele Männer stehen auf Pinkelspiele. Die Frage, die ich Thomas noch stellen muss. Der Gedanke bleibt hängen wie der Geruch nach Desinfektion und etwas Süßem.
Wir gehen weiter.
Der nächste Raum ist sehr speziell. Ein Babyraum für Erwachsene. Pastell, das nicht zu den Highheels passt. Ein Gitterbett in XXL, Gummibezug, glänzend. Eine Wickelkommode, viel zu groß. Darüber ein Seilzug – wenn ich ihn richtig deute, kann sie damit Ärsche anheben, zum Wickeln, zum Ausliefern. Windeln liegen bereit. Puder. Im Regal Babyflaschen, Spielzeug, Schnuller in Größen, die nichts mehr mit Kindheit zu tun haben.
Der Gedanke, wieder ein Baby zu sein, hat etwas. Keine Sorgen mehr. Behütet. Sorglos. Der Kopf still. Ich hasse, dass ich das verstehe.
„Es gibt nicht viele, die draufstehen“, sagt Lydia. „Aber die zahlen gut.“
„Ähm. Machen die auch in die Windeln?“
„Ja. Sie lieben es.“
„Wie… auch groß?“
„Sollte das passieren, wird es für denjenigen sehr teuer. Ist schon vorgekommen.“
Ich muss schlucken. Meine Titten hüpfen bei jedem Schritt zum nächsten Raum. Lydia sieht es und freut sich sichtbar.
An der Tür steht KLINIK und ein rotes Kreuz.
Drinnen eine Arztpraxis: Schreibtisch, Untersuchungsliege, Akten, Kaltlicht. Und sehr präsent ein Gynäkologenstuhl. Steigbügel. Lampe. Edelstahl.
„Wie – für Männer?“
„Ja. Auch. Harnkatheter. Anale Untersuchungen. Da gibt es einiges.“ Sie sieht mich an. „Aber das Geilste ist, dass du dich jetzt raufsetzt.“
Ich muss erneut schlucken. Was hat sie vor? Ja klar. Sie will meinen Saft. Will sehen, was die Bahn und der Bock und das Kreuz aus mir gemacht haben.
Ich greife nach dem Slip. Werde daran gehindert. Ihre Hand auf meiner.
Ich setze mich. Das Leder ist kühl. Ich lege die Beine bereitVolkerg in die Schalen. Die Manschetten sind noch um die Gelenke. Herrin Lydia fixiert mich erneut. Arme. Beine. Spreizt mich, bis ich nichts mehr schließen kann.
Hilflos. Ausgeliefert.
Sie geht zum Schreibtisch, nimmt eine Schere, einen Hocker mit Rollen. Schiebt ihn mit dem Fuß vor meinen Schoß. Setzt sich. Schnüffelt zuerst in meinen Schritt, nah, ohne Eile.
„Was für eine geile Fotze.“
Mit der Schere fährt sie über die Haut neben dem Bund. Gänsehaut. Der Stahl ist kalt. Ich atme flach.
Sie hebt den Stoff des Slips an und sticht mit der Spitze rein. Ein kleiner Schnitt. Gerade groß genug. Ihre Zunge schiebt sich hinein.
„Mmmmh. Lecker. Nein. Leckergeil.“
Die Zunge wandert im Schlitz hin und her, leckt mich durch den Stoff, findet den Kitzler, verliert ihn, findet ihn wieder. Ich fange an zu stöhnen. Die Fesseln halten.
Sie nimmt erneut die Schere und schneidet den Slip auf. Der wasserdichte Stoff gibt nach. Nässe läuft über das Leder des Stuhls. Jetzt leckt sie mich richtig. Breit. Gierig. Ohne Scham.
Ich hätte so gern ihren Kopf gegen mich gedrückt. Kann nicht. Die Arme sind fest. Die Beine sind fest. Ich kann nur die Hüfte einen Zentimeter heben und wieder sinken.
Sie leckt sogar über mein Arschloch. Langsam, prüfend, dann bestimmter. Ich signalisiere ihr durch lautes Stöhnen, wie sehr es mir gefällt. Zu laut für eine Klinik. Genau richtig für diesen Raum.
Als sie wieder den Kitzler nimmt, fest, schnell, stehe ich kurz vorm Höhepunkt. Die Kugel in mir ist noch still. Mein ganzer Körper sammelt sich.
Sie hört auf.
Grinsend zeigt sie mir eine Fernbedienung. Schwarz. Warum, habe ich keine Ahnung.
„Bitte… leck mich weiter.“
Plötzlich durchfährt ein Elektroschlag meine Fotze. Kurz. Hell. Kein Spaßschlag.
„Wie heißt das?“
Ich keuche.
„Herrin Lydia, bitte lecken Sie meine Sklavenfotze.“
„Das ist mein Fötzchen.“
Sie leckt weiter. Gleichzeitig schaltet sie die Kugel auf Vibration. Null Komma nichts brenne ich lichterloh. Innen und außen. Zunge und Metall. Der Stuhl, die Spreizung, der Geruch nach Gummi und nach mir.
Meine Atmung verrät mich. Sie merkt es. Schaltet leichte Schocks dazu, im Takt, gemein, genau.
Ich schreie.
„Jaaaaaaa – jeeeeetzt!“
Es reißt mich durch. Hart. Nass. Unkontrolliert. Ich komme auf ihrer Zunge, auf dem Stuhl, mit der Kugel, die weiterarbeitet, als wäre der Orgasmus erst der Anfang.
Als ich die Augen wieder aufmache, ist ihr Gesicht nass vom Lecken. Glänzend. Kinn, Mund, Wange. Sie wischt sich nicht ab.
„Bitte, Herrin. Ich möchte Sie auch lecken.“
„Ja. Das wirst du.“ Eine Pause. Sie löst eine Manschette, dann die nächste. „Aber vorher gehen wir nach oben. Ich zeige dir die private Lydia.“
„Die Susanne.“
Überrascht schaut sie mich an.
„Absender auf dem Päckchen.“
Einen Herzschlag lang Stille.
Dann fangen sie und ich an zu lachen. Laut. Unpassend nach dem Schrei. Genau richtig nach allem.
Die Schalen klappen auf. Meine Beine zittern, als ich aufstehe. Der zerschnittene Slip hängt in Fetzen. Die Titten baumeln frei. Die Kugel sitzt noch.
„Nach oben, Fötzchen“, sagt Susanne, und irgendwo darunter sitzt immer noch Herrin Lydia. „Private heißt nicht, dass du aufhörst, mir zu gehören.“
Vorgänger "Die Zofe II" lesen
Fortsetzung "Die Zofe IV" lesen