Folter auf der Sonnenbank (1)
Im Winter lege ich mich ab und zu gern auf die Sonnenbank, lasse meine nackte Haut bestrahlen. Und natürlich wichs ich mich dabei ein bisschen. Nicht immer bis zum Abspritzen, denn häufig nicke ich vorher ein. So auch an diesem Nachmittag.
Ich war in mein Stamm-Solarium gegangen, hatte für 12 Minuten bezahlt, mich in der Kabine ausgezogen und auf die Glasplatte gelegt, ein Kosmetiktuch griffbereit, für den Fall der Fälle. Die warmen Strahlen der Röhren und das sanfte Streicheln des Gebläses hatten mich eingelullt. Ein lautes Knarzen riss mich aus dem Schlaf. Ich hörte Stimmen. "Da liegt ja einer", sagte eine Frauenstimme, halb entsetzt, halbbelustigt. "Tatsächlich!" sagte eine andere Stimme, die mir bekannt vorkam: Auch eine Frau, die Solariumswirtin.
Blinzelnd kam ich zu mir und begann, die Situation zu realisieren. Ich lag hier, nackt auf der Sonnenbank, davor standen zwei angezogene Frauen. Nicht weiter schlimm, ich geh auch in die Sauna und mach FKK am See. Dann fiel mir ein: Mein Schwanz! War ich nicht mit einer Riesenlatte weggedöst? Meine Rechte tastete nach meinen Genitalien. Tatsache: Ein Ständer. "Das ist mir aber..." hörte ich die Solariumswirtin sagen, bevor sie abrupt stutzte. "Also, das ist doch!" Sie klang empört. Bevor ich wußte, um was es ging, spürte ich kalte Luft am Leib: Jemand hatte den Deckel der Sonnenbank hochgerissen. Blinzelnd schaute ich in das Gesicht der finster blickenden Solariumswirtin. "Der onaniert hier!" rief sie laut. Ihr Blick wanderte von meinen Augen über meine Brust zur Körpermitte, wo meine Rechte meinen eregierten Phallus umschlossen hielt. Die andere Frau - ein Sonnenbankgast wie ich - folgte dem Blick. Beide starrten auf die Stelle zwischen meinen Beinen. "So ein Ferkel", murmelte die andere Frau. Leugnen war zwecklos, der Augenschein war eindeutig.
Ich lief puterrot an. "Und ich muß die Wichse hinterher immer wegwischen!" ereiferte sich die Sonnenbankwirtin, die mir jetzt wieder voll ins die Augen schaute. Ich wollte erwidern, dass ich gar nicht abgespritzt hatte und es nichts zu wischen gebe, da hörte ich weitere Stimmen. Noch zwei Menschen erschienen in der Kabinentür, durch den Aufruhr herbeigelockt. Was los sei, wollten sie wissen. Beides Frauen, natürlich. Angezogen, natürlich. "Ein Wichser!" sprach die erste Sonnenbankbenutzerin mit tiefer Verachtung in der Stimme. "Echt?" Neugierige Blicke richteten sich auf meinen Leib.
"Ich..." begann ich und richtete meinen Oberkörper auf. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellte, denn dazu mußte ich die Hände aufstützen, also die Rechte von meinen Geschlechtsteilen wegnehmen. Dies nutzte die Solariumswirtin - oder vielleicht animierte der Anblick sie auch nur dazu! - , um mit der Linken Hand kurz aber präzise auszuholen. Klatschend prallten ihre harten Finger auf meine Hoden. Ein stechender Schmerz, mein Oberkörper richtete sich mit einem Ruck auf, ich gab einen kehligen Laut von mir. "Und ich muß die Wichse hinterher wegwischen!" wiederholte die Solariumswirtin, diesmal schreiend.
Während ich mich nackt auf der Glasplatte krümmte, pflichteten die drei anderen Frauen ihr eifrig bei. Eine Sauerei sei das, erniedrigend, geradezu menschenunwürdig, eben egoistisch, also typisch männlich. "Dafür hat der noch viel mehr verdient!" urteilte eine der Damen an der Tür. "Genau, ein Schlag in die Eier reicht nicht", sagte die erste Sonnenbankbenutzerin, die neben mir stand. Eh ich mich versah, hieb sie mir die Faust zwischen die Beine. Obwohl ich noch eine Hand an den Genitalien hatte, saß der Schlag: Wieder durchzuckte ein Stich meinen Unterleib, ich grunzte unwillkürlich.
Was dann geschah, ging so schnell, dass ich nur vermuten kann, wie es ablief. Jemand griff meine Arme und zog sie nach hinten, irgendwelche Hände hielten meine Schenkel, sofort gingen weitere Hiebe auf meine bloß liegenden Genitalien nieder, die ich weder mit Armen noch Beinen schützen konnte. Unter den Schlägen schmerzten meine Hoden, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Ich zappelte und schrie, doch die vier Frauen waren stärker. Wie im Rauch hämmerten sie auf meine Eier ein, riefen dabei haßerfüllt "Wichser", "Schwein" und "Sau".
In der panischen Gewißheit, nunmehr unweigerlich kastriert zu werden, sank ich nach endlosem Tiefschlag-Staccato erschöpft von der erfolglosen Gegenwehr auf der Glasplatte nieder. "Es reicht", hörte ich eine schrille Stimme, "genug!" Die Schläge ließen nach, hörten auf, die Griffe an meinen Armen und Beinen lockerten sich. Endlich konnte ich mich zusammenkrümmen, den Unterleib schützen. Tränen rollten über meine Wangen. Ich hörte mich wimmern. "Scheiße", sagte die Solariumswirtin tonlos. Die Frauen keuchten wie nach einem Dauerlauf. "Er hat es verdient!" sagte eine fest. "Er?" wiederholte eine andere spöttisch: "Ob es noch ein Er ist, bezweifle ich." Leichtes Gelächter folgte.
"Scheiße", hörte ich wieder die Solariumswirtin: "Ich hoffe, wir haben ihm nicht wirklich die Eier platt gehauen." Nochmal dieselbe Stimme: "Verdient hat er es!" Eine Hand berührte mich an der nackten Schulter. "He!" Die Stimme der Solariumswirtin. "Alles - noch dran?" Eine bange Frage. Genauso bange war mir auch. Ich keuchte. "Weiß nicht", presste ich hervor. Mir war zum Heulen. Der ganze Unterleib schmerzte bis in die Magengegend. Mein Schwanz, von vielen Hieben getroffen, pulsierte. Meine Hoden spürte ich überhaupt nicht.
Stöhnend tastete ich vorsichtig nach meinen Eiern. Kaum hatte ich den Sack berührt, durchfuhr mich wieder ein höllischer Schmerz. An Abtasten war nicht zu denken. Meinen Peinigerinnen den Rücken zugedreht öffnete ich die Beine ein kleines bisschen und schaute mit Tränen in den Augen an mir herab. Der Hodensack lag auf dem linken Oberschenkel, daneben der rot angeschwollene Penis. Erleichtert nahm ich zwei kleine Hügel in dem Sack wahr. Die Hoden waren offenbar nicht zerquetscht, sondern rund. Und dick. Sie fingen schon an zu schwellen. Ich stöhnte.
[Es folgt: Folter auf der Sonnenbank (2)]